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INTERN
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Die Vermessung der Donau für unser Donaudampfschiffhafen-Projekt
Wie wir das Gänsehäufel auf und ab liefen und Nägel in der Erde versteckten. |
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| Am Samstag den 22.03.08 haben die Anrainer des Gänsehäufels einen ganz schönen Schrecken bekommen, als 5 Tritonauten mit Maßband, Tachymeter, Hammer und Nägeln bewaffnet ihr Gelände begutachteten. Doch keine Sorge es werden keine Straßen, U-Bahnen, Einkaufzentren oder der Gleichen errichtet. Es handelte sich nur um harmloses archäologisches Arbeiten, das im schlimmsten Fall ein paar interessante Funde ans Tageslicht bringen wird.
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Marina, Michi und ich stellten an diesem Tag unsere Dienste in die des Vermessungsprofis Klaus Löcker und dem alt eingesessenen Tritonauten und Hinterfrontmann Matthäus Häupl. | |||
| Unser Ziel war 17 Punkte an jedem Ufer des Donauflusses im Gebiet des früheren Donaudampfschiffhafens einzumessen und in Landkarten zu vermerken. Bei weiteren Arbeiten an diesem Projekt sollen an den Punkten Motor- bzw. Umlauf- Stationen für den Seilzug der Sonargeräte aufgestellt werden. Darum war es von Nöten die Punkte sorgfältig auszuwählen und derart zu markieren/ dokumentieren, dass diese auch wieder gefunden werden können. Am Parkplatz gab es von Matthäus für uns eine kleine Vorbesprechung und Einführung über das Vorhaben. Dabei wurden gleich die einzelnen Aufgaben an das Team verteilt und schließlich bestens ausgerüstet und vorbereitet ging es ans vermessen. |
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| Matthäus suchte am Ufer geeignete Plätze für den Seilzug, während Klaus diese mit Hilfe seines GPS-Geräts notierte. Dies fand ich eine besonders einfallsreiche Vermessungsmethode. Durch eine GPS-Maus die Klaus in seiner Brusttasche aufbewahrte konnte sein Standpunkt bis auf 3m genau lokalisiert und auf seinem GPS-Monitor abgelesen und gespeichert werden. Im Nachhinein können diese Daten dann auch auf einer Landkarte eingezeichnet werden. Michi hatte die ehrenvolle Aufgabe die von Matthäus auserwählten Standorte mit Nägeln in der Erde zu markieren. |
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Diese mussten gut dokumentiert werden, da wir sie anschließend tarnten um sie vor fremden „Herausreißern“ zu schützen. Damit später bei der Suche mit dem Metalldetektor nach den Nägeln nicht zuviel Zeit verschwendet wird, fotografierten wir die Nägel in ihrer Umgebung. |
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| Marina zeichnete die Punkte in der Landkarte ein und ich vermerkte die Abstände der einzelnen Nägel von einander und beschrieb die Besonderheiten der Landschaft in der sie sich befanden. |
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| Dabei stießen wir auf einige Schwierigkeiten. Geplant war die Punkte immer im Abstand von 50m aufzustellen. Dies ließ sich natürlich nicht Eins zu Eins auf das Gelände übertragen. Entweder hätte uns die Flora und Fauna keine Möglichkeit gegeben den Seilzug zu montieren oder unsere Punkte befanden sich auf privaten Gründstücken. Somit verschoben wir einige Plätze ein paar Meter oder notierten uns die Adressen der jeweiligen Grundstückbesitzer. – Tja, Cyril Dworsky kann sich auf so manche Telefonate freuen! Doch allein das Interesse und die Begeisterung mit der uns die Passanten und Anrainer entgegenkamen lassen uns auf eine gute Kooperation hoffen. Nachdem wir von dem Polizeisteg ausgehend auf beiden Uferseiten auf und ab alle Punkte aufgenommen hatten ging es nach einer kleinen Stärkung und ein paar erheiternden Geschichten daran diese mit Hilfe des Tachymeters einzumessen. Dafür baute Klaus das Gerät in der Mitte der Polizeibrücke auf, von der aus er so viele Bereiche wie möglich erfassen konnte. Matthäus und Michi übernahmen die eine Uferseite der Donau und Marina und ich die andere. Bereits da stellte es sich als nicht ganz einfach heraus die gerade eben markierten Standorte wieder zu finden. Doch mit Hilfe Walkie Talkies haben wir durch gute Team-Arbeit alle aufgefunden. Wir sind gespannt wie gut das in zwei, drei Wochen funktionieren wird! Wie das geklappt hat und wie es mit dem Projekt weiter geht kann in der nächsten Ausgabe gelesen werden, denn ich werde das Projekt weiterverfolgen und fleißig berichten! |
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| Bericht: Helena Novak - April 2008 | ||||