GESELLSCHAFT
Vorstellung der Gesellschaft triton:
Die Österreichische Gesellschaft für Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie triton versteht sich als interdisziplinäre Plattform um der Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie in Österreich einen institutionellen Rahmen geben zu können. triton wurde aus der Notwendigkeit einer identitätsstiftenden Institution, die auch praktisch arbeiten kann, gegründet und geht aus dem Arbeitskreis Unterwasserarchäologie der Österreichischen Gesellschaft für Ur- & Frühgeschichte (ÖGUF) hervor.
Die Mitglieder und Kooperationspartner von triton sind in ganz Österreich vertreten und sorgen so für ein möglichst breites Spektrum an Herangehensweisen und Möglichkeiten im Bereich des Ostalpengebietes. Wichtig für die Arbeit von triton ist die Kooperation mit den Universitäten von Innsbruck , Salzburg und Wien , sowie mit dem Bundesdenkmalamt.
triton ist eine offene und flexible Anlaufstelle für alle an der Thematik der Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie Interessierten.

Tauchexkursionen

Die österreichische Gesellschaft für Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie triton organisiert für ihre Mitglieder regelmäßig Tauchexkursionen. Den tauchenden Mitgliedern von triton wird so die Möglichkeit gegeben, Praxis im Tauchen an sich zugewinnen und an speziell gestellten Aufgaben ihre Teamfähigkeit und archäologische Dokumentationsmethoden zu schulen.
In Verbindung zu diesen Tauchgängen soll auch die Weiterführung der Bestandsaufnahme der archäologischen Güter in österreichs Gewässern weitergeführt werden. Hoffnungsgebiete werden systematisch betaucht und Berichte darüber zur wissenschaftlichen Auswertung verfasst.
In Einzelfällen werden auf Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt und den Bezirkshaupmannschaften auch schon bekannte und unter Denkmalschutz gestellte Fundstellen betaucht um den Verfall und die Veränderungen zu dokumentieren.
Das Tauchen erfolgt prinzipiell auf eigene Verantwortung und triton kann für keine Schäden aufkommen. triton bietet allein die Vermittlung der Tauchexkursionen an. Für die korrekte Ausrüstung, für das Tauchen nach den üblichen Sicherheitsvorschriften und die körperliche Sicherheit der Teilnehmer wird nicht gehaftet.
• Workshops nach dem NAS - Schema:
Als Einführung in die Thematik und in die Methoden der Unterwasserarchäologie bietet triton für Studenten bzw. Absolventen archäologischer Studienrichtungen den NAS - Kurs Stufe I + II an. Dieses, von der Nautical Archeology Society entwickelte Kursprogramm besteht aus 5 Stufen und stellt eine mögliche Ausbildung zum Unterwasserarchäologen dar. Da das Schema eigentlich auf maritime Archäologie und eine breite Zielgruppe zugeschnitten ist, wurde es von triton nach Rücksprache mit der NAS für den österreichischen Raum modifiziert und kann so individuell auf die Teilnehmer abgestimmt werden. Primäre Zielgruppe bilden hier Archäologen, wobei auch Sporttauchern die Teilnahme nicht grundsätzlich verschlossen sein soll. Ihr Interesse und ihre Seriosität muß für triton aus den oben erwähnten Gründen nachvollziehbar sein.

Triton Panorama

Monatlich erscheint das Triton Panorama. Die Vorgabe für unsere Internetzeitung ist ein knapper und präziser Überblick zu aktuellen Themen und Geschehnissen in der Unterwasserarchäologie. Sowohl in internationalen Medien als auch in der österreichischen Szene ist es mühsam einen Überblick zu erlangen. Einerseits weil die Fülle an Informationen nur unter einigem Zeitaufwand auf uw-archäologische Themen zu filtern ist, andererseits weil sich in Österreich noch keine Kontinuität durchgesetzt hat. Unser Ziel ist beides zu verbessern. Für unsere Veröffentlichungen haben wir nun eine digitale Form gewählt. Auf diese Weise sparen wir Druckkosten, können aktuell produzieren und die unterschiedlichsten Themen über das Internet präsentieren.

 

Dass neue Ausgaben des Triton-Panoramas entstehen, ist der Arbeit von enthusiastischen Menschen zu verdanken. Matthäus Häupl ist unser redaktionelles Zentrum. Hier laufen alle Fäden zusammen aus denen jeden Monat ein neues Panorama entsteht. Helena Novak kümmert sich um interne Angelegenheiten, d.h. alles was mit Triton zu tun hat, wird von ihr berichtet. Marina Brzakovic ist für eine Medienschau zuständig. Sendungen in Radio und Fernsehen und Meldungen im Internet und in den Printmedien werden von ihr gesammelt und präsentiert. Alexander Schwille arbeitet aktuelle internationale Themen auf und recherchiert Hintergrundinformationen. Beiträge zu unterwasserarchäologischen Themen aus Österreich werden von Max Bergner zusammmengestellt und gestaltet. Wie schon in den früheren Heften sind auch Gastautoren herzlich willkommen und sehr erwünscht. Wer einen Artikel oder auch Buchrezensionen verfassen will, wendet sich am Besten an redaktion@triton.ac.at. Wir versuchen unsere Qualität stetig zu verbessern und freuen uns über personelle und finanzielle Unterstützung unseres Projektes (siehe Kontakt).

 
Es sind bereits zwei Printausgaben unserer Zeitschrift - noch unter dem Namen: triton newsline - erschienen. Aus Kostengründen haben wir auf eine rein digitale Veröffentlichung umgestellt. Wer an den zwei ersten Ausgaben interessiert ist, kann - solange Restbestände vorhanden sind - diese per E-mail oder Post (Österreichische Gesellschaft für Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie triton, Judenplatz 1, 1010 Wien) zum Preis von 3 € pro Ausgabe (exkl. Porto) anfordern.