ARCHÄOLOGIE UNTER WASSER - "PROJEKTUNTERRICHT AN SCHULEN"
Eines der spannendsten Forschungsgebiete der Urgeschichte sind die Seeufersiedlungen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit, die auch Pfahlbauten genannt werden. Diese Siedlungen liegen auf Grund von Seespiegelschwankungen heutzutage unter Wasser und
sind erst durch den Einsatz von Tauchern archäologisch erforschbar.
Das Phänomen Pfahlbauten beginnt etwa am Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. In dieser Zeitentschließen sich die ersten Siedler, in den weniger begünstigten Siedlungsräumen rund umdie Alpen sesshaft zu werden, und es vollzieht sich auch abseits der fruchtbaren Flusstäler derlangsame Wandel von einer Kultur der umherziehenden Jäger und Sammler zu einerbäuerlichen Gesellschaft. Bereits im Laufe des 4. Jahrtausends v. Chr. hat sich die Idee,direkt an die Ufer der Seen oder sogar in das Wasser zu bauen, im gesamten voralpinenBereich ausgebreitet.

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