ARCHÄOLOGIE UNTER WASSER - "PROJEKTUNTERRICHT AN SCHULEN"
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Modul 2: Pfahlbauarchäologie - urgeschichtliche Dörfer am und im See
Der große Unterschied zu einer herkömmlichen Grabung an Land sind die Funde unter Wasser. Organisches Material, wie hölzerne Werkzeuge und Gerätschaften, Bauteile von Häusern wie Rindenstücke, Flechtwerkwände oder Grasmatten, Nahrungsmittelreste, Gefäße aus Weidenruten und vieles mehr können sich in dem sauerstoffarmen Ambiente unter Wasser erhalten. An der Luft, bzw. im Erdboden sind diese Funde dem Verfall preisgegeben. Aus diesem Grund ist die Unterwasserarchäologie für ein buntes Alltagsbild unserer urgeschichtlichen Vorfahren extrem wichtig. Betrachtet man die Ergebnisse der Grabungen unter Wasser und in Feuchtbodengebieten (z.B. Moore) im Vergleich zu Landgrabungen müsste man die Steinzeit in Holzzeit umbenennen.
Taucharchäologie in der Pfahlbaustation im Keutschacher See (ca. 4000 v. Ch.)
Anhand einer nachgestellten Grabungssituation und einem Modell einer Seeufersiedlung im heutigen Zustand wird Wissen um die Pfahlbauern vermittelt. Originalfunde, wie Steinbeile und Feuersteinklingen und sogar tausende Jahre altes Holz können in die Hand genommen werden.

Besonders Interessierte lassen sich in das Geheimnis der Dendrochronologie einweihen.

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